Wir feiern 150 Jahre!

Pionierleistung im Dienste der Gesellschaft

Die Stiftung Bühl feiert ihr 150-jähriges Jubiläum. 1870 legten engagierte und weitsichtige Menschen den Grundstein zum damaligen «Kinderheim Bühl».

Seit unserem Bestehen durften wir tausende Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung oder Lernbehinderung in ein möglichst selbstbestimmtes Leben begleiten. Immer wieder hat die Stiftung in dieser Zeit auf die grosse Unterstützung und das Wohlwollen der Bevölkerung und des Staats zählen können. Mit Spendengeldern konnten und können auch heute noch wichtige Vorhaben realisiert werden. Dafür sind wir sehr dankbar.

Daher laden wir die Bevölkerung ein, an verschiedenen Anlässen und Festen mit uns dieses tolle Jubiläum zu feiern. Gleichzeitig geben wir gerne einen Einblick in unsere Arbeit und freuen uns über Ihr Interesse.

 

Cover Jubiläumsbuch

Jubiläums-Programm

Wir feiern das 150-jährige Jubiläum das ganze Jahr mit folgenden Veranstaltungen – feiern Sie mit uns!

Geschichtsträchtig

150 Jahre, die zeigen, wo der Ursprung unserer Stiftung liegt, was uns ausmacht, was uns verbindet und was unsere gemeinsamen Schritte in die Zukunft sind.

1870
1870 Eröffnung Heim für Kinder

Karl und Barbara Melchert eröffnen im Bühl-Hof in Wädenswil ein Heim für Kinder mit geistiger Behinderung.

1874
Weinbauer Julius Hauser

Der Weinbauer Julius Hauser überträgt den Bühl-Hof als Schenkung an Karl Melchert.

1896
Karl Melchert

Karl Melchert stirbt. Seine Witwe heiratet 1906 Gottfried Zürrer.

1929
Lydia Roggli

Der verwitwete Gottfried Zürrer heiratet Lydia Anliker, die als künftige Heimleiterin das Bühl jahrzehntelang prägen wird.

1932
Brand im Bühl

Am frühen Morgen des 10. November 1932 bricht ein Brand im Bühl aus. Er fordert zwölf Todesopfer. Der Altbau wird bis auf die Grundmauern zerstört.

1933
Neubau Bühl

Spenden und die Unterstützung der öffentlichen Hand ermöglichen einen Neubau. Als Trägerschaft wird eine Stiftung gegründet.

1952
Sprachheilunterricht

Der Sprachheilunterricht wird aufgenommen. Erste Konzepte für nachschulischen Werkunterricht werden entwickelt.

1959
In Betriebnahme Werkschulgebäude

Das Werkschulgebäude wird in Betrieb genommen. Mit praktischen Anlehren werden Jugendliche auf einfache Berufe in Handwerk und Industrie vorbereitet.

1971
Aufbau der Sonderschule

Die Gemeinden Wädenswil und Richterswil schliessen mit der Stiftung Bühl einen Vertrag über den Aufbau einer Sonderschule.

1974
Kinderzeichnung Stiftung Bühl

Mit der Anstellung des ersten Psychologen beginnt der Aufbau des internen Fachbereichs Psychologie/Psychotherapie.

1978
Berufsfindungsjahr

Das Berufsfindungsjahr wird ins Leben gerufen. Es schliesst als 10. Schuljahr an die Schulzeit an und unterstützt Jugendliche dabei, die Reife zur Berufswahl zu erlangen.

1979
Direktor Kurt Frey tritt zurück

Direktor Kurt Frey tritt zurück. Sein Nachfolger wird Walter Zurbuchen.

1982
Die Gruppenhäuser werden eröffnet

Die Gruppenhäuser werden eröffnet.

1993
Aufbau- und Förderprogramm

Für schulisch schwächere Jugendliche wird ein Aufbau- und Förderprogramm konzipiert, das mit Einblicken in die Bühl-Betriebe eine Annäherung an die Arbeitswelt ermöglicht.

1995
Direktor Walter Zurbuchen geht in den Ruhestand

Direktor Walter Zurbuchen geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Hans H. Meier.

2008
Finanzausgleich

Der Neue Finanzausgleich verändert die Finanzierung des Bühls. Die IV zieht sich aus der Mitfinanzierung der Sonderschulung zurück.

2008
Therapeutische Wohnschulgruppe

Start der therapeutischen Wohnschulgruppe für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung und psychischen Störungen.

2011
Brigitte Steimen

Direktor Hans H. Meier tritt in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird Brigitte Steimen.

2015
Programme der Berufswahl- und Lebensvorbereitung wurde konzipiert

Die Programme der Berufswahl- und Lebensvorbereitung werden konzeptionell überarbeitet.

2017
Pferdeställe

In den neu gebauten Stall auf dem Landwirtschaftsbetrieb ziehen Pferde ein, heilpädagogisches Reiten wird angeboten.

2017
Programm "PassParTous"

Das Programm «PassParTous» wird lanciert für Jugendliche mit leichter geistiger Behinderung oder Lernbehinderung, die in Partnerbetrieben des ersten Arbeitsmarktes eine Ausbildung machen.